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Dr. Elke Baden & Dr. Kati Buhl
Weberstr. 14 · 31157 Sarstedt · Tel.: 05066-2070

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Parodontitis | Tote Zähne, Endodontie | Kiefergelenk, CMD | Zirkondioxid



Wenn ein toter Zahn diagnostiziert wurde stellt sich die Frage, ob er chirurgisch entfernt oder erhalten werden kann.

Grundsätzlich sind Wurzelfüllungen eine Möglichkeit, einen toten Zahn zu erhalten. Bei einer herkömmlichen Wurzelbehandlung ist es jedoch nicht möglich, alle Bakterien aus den sehr weit verzweigten Wurzelkanälen zu entfernen. Die zahllosen Verzweigungen im Zahninneren machen es nahezu unmöglich, die Wurzel vollständig zu füllen und die Kanäle bakteriendicht zu verschließen. Das bedeutet, dass Bakterien und Giftstoffe von der Wurzelspitze aus ungehindert in das umgebende Gewebe wandern können.

Endodontie

Bevor mit der endodontischen Behandlung begonnen wird, ist es darum wichtig, dass wir uns ein genaues Bild vom Zustand des Zahnes und seiner Wurzelkanäle machen. Herkömmliche Röntgenaufnahmen reichen häufig nicht aus, um alle Details sicher erkennen zu können. Mithilfe des digitalen (strahlungsarmen) Röntgens können wir hingegen auch kleinste Entzündungen dargestellen, die später unter Umständen als Bakteriennische fungieren. Durch den Bildumwandler beim computergesteuerten Röntgen wird es möglich, alle Winkel des Zahnes zu untersuchen.

Säuberung der Wurzelkanäle

Im nächsten Schritt müssen die Wurzelkanäle des entzündeten Zahnes gründlich gesäubert werden. Wir verwenden hierzu winzig kleine und hochflexible Titan-Feilen, mit denen alle Abschnitte des Wurzelkanals erreicht werden können. Die Feilen werden elektronisch gesteuert, wodurch eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist. Um auch kleinste Details im Wurzelkanal erkennen zu können, arbeiten wir mit einer Lupenvergrößerung. So erscheinen die Wurzelkanäle größer und Einzelheiten werden besser sichtbar. Nicht selten werden durch eine solche Vergrößerung zusätzlich vorhandene Wurzelkanäle gefunden, die mit dem "normalen“ Auge nicht zu erkennen sind. Um ganz sicher zu sein, dass alle Bakterienreste, Schadstoffe und Gewebsreste aus dem Wurzelkanal entfernt wurden, spülen wir den Wurzelkanal mit einer desinfizierten ultraschall-aktivierten Lösung. 

Versiegelung der Wurzelkanäle 

Zum Abschluss der Behandlung müssen die Wurzelkanäle gut und sicher verschlossen werden, um ein erneutes Eindringen von Bakterien dauerhaft zu verhindern. Mit der sogenannten dreidimensionalen Technik werden hierbei Guttapercha oder Versiegelungszemente zum hermetischen Verschluss der Kanäle eingebracht. Diese Materialien sind von der biologischen Medizin als nicht belastend für den Patienten anerkannt.